Biohof Lebenskreis Esther & Nicolas Mottier-Gerber - Tiere
Unsere geliebten Tiere
Simmentaler Kühe
Auf unserem Bio-Hof leben - je nach Saison - zwischen 30 und 40 Simmentaler Kühe mit Hörnern, ca. 20 Simmentaler Rinder und 10 - 20 Simmentaler Kälber.
Die Rasse Simmentaler liegt uns sehr am Herzen, denn die Tiere dieser Rasse haben einen sehr ruhigen, zutraulichen und liebvollen Charakter. Die Simmentaler Kuh ist sehr intelligent und weiss genau, was sie will.
Diese Alte Rasse kommt - wie der Name es schon sagt - aus der Schweiz. Doch leider gibt es sie nur noch in bestimmten Regionen. Darum wird sie neu auf der Liste von Pro Specie Rara aufgeführt. Die Simmentaler Kuh ist eine Zweinutzungsrasse. Das heisst, ihre Milchleistung ist durchschnittlich etwas tiefer als die von Hochleistungs-Milchkühen, aber dafür ist ihr Fleisch auch von exzellenter Qualität. Aus diesen Gründen eignet sie sich sehr gut für die Alpwirtschaft und die biologische Landwirtschaft.
Appenzeller Spitzhauben Huhn
Das Appenzeller Spitzhaubenhuhn ist ideal an die Bedingungen der Berge angepasst, klettert vorzüglich auf felsigem Grund und kann gut fliegen. Gerne übernachtet es auf Bäumen, sogar im Winter. Da es nur kleine Kehllappen und statt eines Kammes zwei kleine Hörnchen besitzt, kann ihm auch der strengste Frost kaum etwas anhaben. Hennen wiegen nur wenig über ein Kilogramm und Hähne kaum über 1,5 kg. Spitzhaubenhühner sind relativ gute Leger: Im ersten Jahr legen sie ca. 150 weissschalige, 55 Gramm schwere Eier.
Das Spitzhaubenhuhn soll bereits im 15. Jahrhundert in Klöstern des Alpenraums gezüchtet worden sein. Im 20. Jahrhundert blieben die Spitzhaubenhühner nur noch im Appenzell erhalten, weshalb sie fortan «Appenzeller Spitzhauben» genannt wurden. Anfang der 50er Jahre wäre die Rasse beinahe ausgestorben.
Wir finden es ist schön, wenn auf einem Bauernhof, so wie es früher auch der Fall war, nicht nur eine Tierrasse gehalten wird. Uns ist die Legeleistung weniger wichtig als der Aspekt, einer robusten langlebigen Rasse. Wussten Sie, dass Hühner 15 bis 20 Jahre alt werden können?
Pommerenten und Laufenten
Damit unsere Gemüse nicht allzu sehr von Schnecken gefressen werden, halten wir Pommerenten.
Die Legeleistung der Pommernente ist erstaunlich: über 150 Eier im Jahr sind durchaus möglich, wobei die Eier ca. 70 g schwer sind. Sogar mehrjährige Enten bringen noch gute Leistungen und ziehen kurz vor Mauserbeginn im Sommer oft noch zuverlässig eine Brut auf. Die Ente erreicht ein Gewicht von ca. 2,5 kg, der Erpel wiegt ausgewachsen ca. 3 kg. Trotz ihrer Grösse wirken sie nicht plump. Diese sehr leise schnatternden Enten sind unermüdliche Schneckensucher und sehr wirtschaftlich. Die Jungenten sind ausgesprochen wetterhart und mit zehn bis zwölf Wochen schlachtreif. Das Fleisch gilt unter Kennern als Delikatesse. Trotz dieser Vorzüge gibt es in der Schweiz und in Deutschland nur noch wenige Züchter, die sich dieser attraktiven Rasse gezielt annehmen.
Wollschweine
Schon seit langem haben wir uns in die alte Tierrasse der Wollschweine verguckt. Sie sehen mit ihrem dichten Fell und den grossen Wollohren einfach richtig knudelig aus.
Wollschweinefleisch ist nicht wie herkömmliches Schweinefleisch, es hat vom Geschmack her mehr Ähnlichkeit mit dem Wildschwein.
Vor allem die geräucherten Fleischspezialitäten wie Rohschinken und Speck sind eine wahre Delikatesse. Sein Fett wird zu Schweineschmalz eingeschmolzen und eignet sich hervorragend fürs Backen und zur Herstellung von Heilsalben und Kosmetik.
Appenzellerziegen
Sehr neugierig sind unsere zwei weissen Damen. Ihnen entgeht gar nichts und am liebsten würden sie uns auf Schritt und Tritt begleiten.
Mit ihrem wunderschönen langen, weissen Haar und ihrem lustigen Charakter sind sie für unseren Betrieb eine wahre Bereicherung.
Appenzellerziegen sagt man einen für Ziegen eher ruhigen und ausgeglichen Charakter nach. Sie haben relativ oft Zwillingsgeburten.
Kaninchen
Auf unserem Hof halten wir zwischen zwei und zehn Kaninchen. Vor allem unsere Kinder, freuen sich immer sehr darüber, diese kleinen Tiere in die Arme zu schliessen, denn sie sind so wunderbar weich.





